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Linachtalsperre


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Probestau

Am 16. März 2007 wurde an der Linachtalsperre der Probestau durch Regierungspräsident Dr. Sven von Ungern-Sternberg, MdB Siegfried Kauder, MdL Karl Rombach, Landrat Karl Heim und Bürgermeister Robert Strumberger per symbolischen Knopfdruck eingeleitet. Bürgermeister Strumberger hob dabei vor allem auch die herausragende Rolle der Landesstiftung Baden-Württemberg an der Finanzierung des Projektes hervor. Die Landesstiftung steuerte zur Sanierung des Baukulturdenkmals von nationaler Bedeutung mit 1,7 Mio. € den größten öffentlichen Zuwendungsbetrag bei.

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Der Aufstau erfolgte ab dem 16. März 2007 innerhalb der ersten zwei Tage um 3 m (Inbetriebnahme des Grundablasses) und je nach Wasserführung der Linach in weiterer Folge mit einer Geschwindigkeit entsprechend 2 cm pro Stunde oder 50 cm pro Tag vorerst bis auf eine Höhe von 10 m unter dem endgültigen Stauziel.

Dafür wird je nach Wasserführung der Linach ein Teil des Wasserdargebotes für die Füllung des Stauraumes herangezogen, wobei eine Restwassermenge von mindestens 42,5 l/s in der Linach unterhalb der Talsperre verbleibt. Diese Aufstauphase dauerte bis Mitte April.

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Eine erste Bewertung des Probestaus hat ergeben, dass die Geomembran-Abdichtung der Staumauer voll funktionsfähig und dicht ist. Kleinere Wasseraustritte im Bereich des Tosbeckens entsprachen den Erwartungen und wurden mit einer Drainage beseitigt.

Der Probestau wurde beibehalten, bis mindestens eine Vollmessung im Sinne des Mess- und Kontrollprogramms vorlag. Nach Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse aller Messungen der Probestauetappe entschied eine Kommission bestehend aus Vertretern der Behörden, Fachstellen, Prüfer, Stadt Vöhrenbach sowie des Betreibers Gedea Linach KG über die Fortführung des Probestaus, ob und unter welchen Bedingungen der weitere Aufstau freigegeben wird. Nach den erfolgten Überprüfungen wurde das Stauziel schrittweise erhöht, wobei weitere Beobachtungen vorgenommen wurden. Bis Oktober 2007 wurde die Höhe des Vollstaus erreicht. Das reguläre Stauziel liegt bei 847,45 Meter über NN. Der Stausee erreicht damit eine Tiefe von ca. 23 Metern.

Das Kraftwerk hat seinen Probebetrieb aufgenommen, nachdem der Wasserstand ausreichend über dem Einlaufbauwerk zum Triebwasserstollen lag. Mit dem Lichtfest am 15. Dezember 2007 wurde der Kraftwerksbetrieb offiziell wieder aufgenommen.

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